Die Elastizität und Spannkraft der Haut nehmen mit der Zeit ab, während feine Linien und Trockenheit meist zunehmen. Eine Behandlung mit Polynukleotiden bietet eine effektive Möglichkeit, natürliche Reparatur- und Regenerationsprozesse der Haut anzuregen.

Als Biostimulatoren und Skinbooster fördern sie die Kollagenproduktion, binden Feuchtigkeit und verbessern die Elastizität des Gewebes, insbesondere in sensiblen Bereichen wie der Augenpartie.

Polynukleotide – Behandlungsübersicht

Behandlungsdauer 15–20 Minuten
Betäubung Auf Wunsch lokale Betäubungssalbe
Gesellschaftsfähigkeit Sofort
Nachsorge Kontrolltermin nach 14 Tagen
Effekt Erste Ergebnisse nach 14 Tagen sichtbar, volle Wirkung entfaltet sich über mehrere Wochen und hält bis zu 18 Monate an.
Was muss nach dem Eingriff beachtet werden? Nicht empfohlen bei Allergien gegen Fischprodukte. Ebenfalls keine Verwendung bei schwangeren oder stillenden Frauen

Was sind Polynukleotide und wie wirken sie?

Polynukleotide sind Moleküle, die aus Nukleotiden bestehen – den Bausteinen der DNA und RNA. In der ästhetischen Medizin werden diese Skinbooster in Form eines injizierbaren Gels verwendet. Diese Therapie basiert auf ihrer Funktion als Biostimulatoren, die die Zellregeneration fördern und somit die Hautverjüngung unterstützen.

Hauptwirkungen der Polynukleotide

Durch ihre Funktion als Biostimulatoren regen sie körpereigene Prozesse an:

  • Stimulation der Fibroblasten:
    Fibroblasten produzieren essenzielle Strukturproteine wie Kollagen und Elastin, die der Haut Spannkraft und Elastizität verleihen. Polynukleotide regen diese Zellen gezielt an.

  • Hydratation der Haut:
    Polynukleotide binden Wasser in der Haut und fördern so die Feuchtigkeit in den tieferen Hautschichten, wodurch die Haut praller und glatter erscheint.

  • Neutralisierung freier Radikale:
    Durch ihre antioxidativen Eigenschaften schützen sie die Zellen vor Schäden durch freie Radikale und unterstützen die natürlichen Reparaturprozesse der Haut.

Für welche Bereiche ist die Polynukleotid-Behandlung geeignet?

Die Vielseitigkeit der Polynukleotide macht sie zu einer idealen Lösung für unterschiedliche Anwendungsbereiche:

  • Gesicht: Verbesserung der Hautstruktur und Reduktion feiner Linien.

  • Augenpartie: Straffung und Glättung der sensiblen Haut um die Augen.

  • Hals und Dekolleté: Verbesserung der Elastizität und Straffung des Gewebes.

  • Hände: Hydratisierung und Verjüngung der Hautstruktur.

  • Kopfhaut: Unterstützung gesunder Haarfollikel und Förderung der Durchblutung.

Die Behandlung lässt sich bei Bedarf auch mit anderen Verfahren, wie zum Beispiel der Anwendung von Fillern, kombinieren, um ein umfassendes Ergebnis zu erzielen.

Wie läuft die Behandlung mit Polynukleotiden in Zürich ab?

Die Behandlung mit Polynukleotiden folgt einem strukturierten und patientenorientierten Ansatz:

1. Individuelle Beratung

Im Vorfeld wird der Hautzustand analysiert und ein Behandlungsplan erstellt, der auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

2. Injektion der Polynukleotide

Die injizierbaren Polynukleotide werden mit feinen Nadeln gezielt in die Haut eingebracht. Die Behandlung dauert etwa 15–20 Minuten und ist durch eine optionale Betäubung nahezu schmerzfrei.

3. Nachsorge und Regeneration

Nach der Behandlung können leichte Schwellungen oder Rötungen auftreten, die innerhalb weniger Tage abklingen. Für 48 Stunden sollten Sport, Sauna und direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Um die maximale Wirkung zu erzielen, werden in der Regel 2–3 Sitzungen im Abstand von etwa drei Wochen durchgeführt. Jede Sitzung fördert die Zellregeneration und verstärkt die Ergebnisse nachhaltig.

Welche Ergebnisse sind zu erwarten?

Die Behandlung mit Polynukleotiden liefert erste sichtbare Ergebnisse nach etwa 14 Tagen. Mit jeder weiteren Sitzung werden die Effekte verstärkt.

  • Glattere, prallere Haut, insbesondere im Gesicht und in der Augenpartie.

  • Verbesserte Kollagenproduktion und gesteigerte Elastizität.

  • Reduktion feiner Linien und eine natürlich strahlende Hautverjüngung.

  • In Kombination mit Fillern lassen sich Volumen und Straffung gleichzeitig optimieren.

Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen

Die Methode gilt als sicher und ist in der Medizin etabliert. Vorübergehende Schwellungen, kleine Hämatome oder Rötungen können auftreten, klingen aber schnell ab. Patient:innen mit Fischallergien sollten aufgrund des maritimen Ursprungs der Polynukleotide vorsichtig sein und diese mit unseren Fachäzt:innen besprechen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird die Behandlung nicht empfohlen.

Gezielte Regeneration für jede Hautpartie

Die Behandlung mit Polynukleotiden ist eine fortschrittliche Methode, die natürliche Reparaturprozesse der Haut nutzt. Durch die Förderung der Kollagenproduktion, die intensive Hydratation und die antioxidative Wirkung kann die Hautqualität in zahlreichen Bereichen, wie dem Gesicht, der Augenpartie oder dem Hals, sichtbar verbessert werden. Besonders in Kombination mit anderen Verfahren, wie Fillern, entstehen Ergebnisse, die sich durch Natürlichkeit und Effektivität auszeichnen.

Häufige Fragen zu diesem Thema

Die Wirkung der Polynukleotide kann bis zu 18 Monate anhalten. Der Hautzustand, die Pflege und die Reaktion der Haut beeinflussen die Dauer. Auffrischungen sichern langfristig die Ergebnisse.

Ja, die Bioaktivatoren lassen sich mit Fillern kombinieren. Während Filler Volumen schaffen, fördern Polynukleotide die Kollagenproduktion. Diese Kombination erzielt eine ganzheitliche Hautverjüngung.

Die minimalinvasive Behandlung erfordert keine Ausfallzeit. Leichte Schwellungen oder Rötungen verschwinden nach wenigen Tagen. Sport und intensive Sonneneinstrahlung sollten für 48 Stunden vermieden werden.

Die Behandlung eignet sich für alle, die ihre Hautqualität verbessern möchten. Personen mit Fischallergien, Schwangere und Stillende sollten vorab ärztlichen Rat einholen.

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