Kaum eine Struktur des menschlichen Organismus ist so empfindlich wie der Haarfollikel.

Deshalb bietet das Dermatologikum Zürich Ihnen eine Sprechstunde für Haar- und Kopfhauterkrankungen an.

Beratung und Therapie

In der Spezialsprechstunde nimmt sich Frau Dr. med. Lena Lünnemann die nötige Zeit für die Beratung und Abklärung der zugrundeliegenden Symptome, um eine individuelle Behandlung einzuleiten. Therapeutisch bietet sie Ihnen auf das jeweilige Beschwerdebild angepasste lokale Therapien und, falls notwendig, auch innerliche Therapien an. Ausserdem wird die Mesotherapie in der Haarsprechstunde eingesetzt, bei der vitalisierende Wirkstoffe, z. B. Vitamine, oder Eigenblut (PRP) direkt in die Kopfhaut eingebracht werden.

Was sind Haar- und Kopfhauterkrankungen?

Jeder Mensch besitzt normalerweise etwa 80 000 bis 120 000 kräftige Terminalhaare am Kopf, die aus Keratin bestehen und vom Haarfollikel gebildet werden. Jeder Haarfollikel durchläuft dabei zyklische Phasen des Wachstums und der Ruhe. Die Wachstums- oder Anagenphase dauert 2 bis 6 Jahre, bei der das Haar mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,3 mm pro Tag oder 1 cm pro Monat wächst. Von der Dauer dieser Anagenphase ist auch die maximale Haarlänge abhängig. Nach einer kurzen Übergangsphase (Katagen) kommt eine 2 bis 4-monatige Ruhephase, das Telogen, bevor das Haar schliesslich ausfällt. Dieser komplexe Zyklus kann Schwankungen unterliegen, deren Ursache nicht immer leicht zu identifizieren sind. Zu den Einflussfaktoren, die sich auf den Haarzyklus auswirken können, gehören Hormone, Wachstumsfaktoren, Medikamente, psychische und seelische Faktoren, Autoimmunerkrankungen, stoffwechselbedingte Mangelzustände oder aber auch genetisch determinierte Ausgangssituationen.

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